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13. Mondscheinwoche Arbon, 09. bis 13.06.2008

Der «Mondscheiner» Ausgabe 2, PDF, 472 KB
Rangliste, 1. Lauf vom 09.06. HTML

Mondscheinwoche 1. Regattaabend

Der erste Regattaabend an der 13. Mondscheinwoche hatte es in sich. Die momentane Wetterlage über Europa liess viele Varianten offen, dass es aber gleich so unterschiedliche Voraussetzungen bieten würde, hat kaum einer gedacht. So kam es, dass der erste Start, auf den alle fieberten, bereits nach 7 Minuten abgeschossen werden musste. Eine heikle Aufgabe für den Regattaleiter, der das Regattafeld um 180° drehen und neu ausrichten musste.

Für viele ambitionierte Crews gab es vor dem Neustart alle Hände voll zu tun. Schnell ein Reff eingebunden, oder die neue Genua gegen die alte austauschen, um dem recht stark werdenden  Wind gerecht zu werden. Dieser spielte dann aber im Laufe des Rennens andere Kapriolen. Von 4-5 Bf bis 0 war alles zu haben. Manch einer wurde jämmerlich stehen gelassen und einige Meter daneben zogen seine Konkurrenten mit guter Fahrt vorbei. Zum Haareraufen, für die die es erwischte, und das sollen sehr viele gewesen sein. Eine kleine Entschädigung dafür bot die Rückfahrt in den Hafen. Eine gewaltige Stimmung bot die Silouette der Stadt Arbon bei Sonnenuntergang. Normalerweise müsste man dafür Eintritt bezahlen.

Der Regattaverlauf hielt wiederum einige Überraschungen bereit. Nur in wenigen Klassen sind diejenigen zum Sieger geworden, die auch den „Bergpreis“ an der ersten Tonne für sich buchen konnten. Wohl fast jeden hat es mal erwischt, dass er kurz stehen blieb. Es wurde sehr gut gestartet, allen voran hatte Thedy Schmid  mit dem Sechser in der Startgruppe 2 einen Nullstart und erst noch mit einer Top- Geschwindigkeit. Er bot damit ein Lehrstück für den idealen Regattastart. Er hat denn auch mit gewaltigen 25 Minuten Vorsprung diesen Gruppensieg nach Hause gefahren.

Die YST-Gruppe 1 wurden von den X-Yachten beherrscht, gleich vier Boote stammen von diesem Hersteller. Die eher zu den Leichtwindrennern zählenden Booten sind momentan eher im Mittelfeld klassiert. So ähnlich wie in der YST 1 war es auch bei der ORC. Die eindrückliche „Daikin“ von Ralph Stump war zwar im Geschehen immer dabei, hatte aber gegen die gutvermessenden Esse 850 nach berechneter Zeit wenig auszurichten. Auch in dieser Klasse zeichnet sich jetzt schon eine Übermacht der Esse 850 ab. Martin Gasser setzt seine Erfolgsserie, die an der RundUm begonnen hat fort und setzt sich mit leichtem zeitlichen Vorsprung auf den erfolgsgewohnten Daniel Köppel in der YST Gruppe 3 ab.

Der erste Abend war für viele Crews nicht nur Auftakt zu einer spannenden Serie. Sie war gleichzeitig Standortbestimmung über die eigene Geschwindigkeit und taktischen Fähigkeiten. Die Vorsätze für die folgenden Rennen wurden anschliessend im Clubzelt diskutiert und manch einer konnte sich den Ärger über die gemachten kleinen Fehler nicht verkneifen. Die gute Stimmung im Zelt, wie immer an der Mondscheinwoche, attraktiven Preisen in der Verlosung und die Unterhaltung mit Freunden halfen dabei. Für die, die nicht ganz vorne in der Rangliste zu finden sind, hat der Altmeister und Taktikfreak Elvström in einer seiner Bücher geschrieben:

„In der Konstanz liegt der Erfolg einer Regattaserie“

Auf ein Neues am Dienstag!

Max Juchli

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Die Sponsoren der
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und der «Schoten und Knoten Regatta»