23.6.2010, Roger Zimmermann
Erste Regatta auf neuem Opti

Müde und zufriedene Gesichter nach Wettkampfschluss.
Erneut haben vier unserer Opti-Segler an einer Bodensee-Regatta mitgemacht, diesmal in Seemoos/Friedrichshafen. Ich finde es sehr erfreulich, dass wir mehrere wettkampfinteressierte Kids im Club haben. Für mich als Bereichsleiter (und Vater) zählen aber nicht in erster Linie die Rangliste, sondern der persönliche Einsatz, die Freude am Segeln, der Wille zum Lernen und das Erlebnis als Einzelkämpfer und Teammitglied. Die Organisation der Reise, des Transportes und der Übernachtung sowie das Coaching vor Ort ist speziell bei jungen Seglerinnen und Seglern recht aufwendig und intensiv. Vielen Dank an Ruth, dass sie mich am Samstag entlastet hat, und Danke auch den anderen Eltern, dass sie mitgeholfen haben.
Aber nun lassen wir den Segler Josa gleich selber von seiner ersten Regatta mit dem neuen Opti „Sunne Wind“ berichten:
„Als wir in Friedrichshafen ankamen, war es kalt und regnerisch. Es hatte fast keinen Wind, doch wir hatten trotzdem eine gute Stimmung. Als wir die Optis aufgeriggt hatten, war zum Glück auch schon ein bisschen Wind (0,5-1 Bf.) aufgekommen. Der Wettfahrtleiter gab das Zeichen und wir durften auslaufen. Wir konnten einen Lauf segeln, ein zweiter wurde abgeschossen. Danach segelten wir in den Hafen zurück und durften ein Stück Kuchen essen, dann ging’s wieder raus aufs Wasser. Draussen konnten wir nochmals einen Lauf segeln und es wurde nochmals einer wegen Flaute abgeschossen. Am Abend noch schnell abriggen, Zelt aufstellen, etwas essen und noch ein paar gemütliche Minute bei Federball und Fussball geniessen. Danach hiess es: Ab ins Zelt und gute Nacht! Am anderen Morgen konnte David leider nicht mehr segeln, denn er war über Nacht krank geworden. Wir anderen waren alle einigermassen fit, munter und gespannt, wie viele Läufe es heute noch gibt. Tatsächlich konnten wir noch drei Läufe segeln, denn es hatte nun mehr Wind (2-3 Bf). Trotz anfänglichen Schwierigkeiten gewöhnte ich mich mit jeder Minute auf dem Wasser mehr an den neuen Opti und belegte schlussendlich den 11. Schlussrang (von 73). Danach packten wir alles zusammen und fuhren müde, aber glücklich nach Hause. Es hat Spass gemacht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“
Wie erwähnt, konnte David infolge Krankheit leider nur am Samstag mitmachen und landete deshalb auf dem 70. Platz. Unser jüngster Regatteur Luca ersegelte sich den 57. Platz. Und Elia klassierte sich erfolgreich im ersten Drittel auf dem 21. Rang. Allen ein grosses Bravo!
Bericht des Organisators WYC 
Rangliste 
15.06.2010, Roger Zimmermann
Unser neuer Opti: «Sunne Wind»
Der neue Opti „SUI 1588“ wurde von Caroline Segert von der Sunne Praxis in Roggwil gesponsert, das Segel stiftete Stephan Fels von der VM Sails in Tübach. Damit steht einem weiteren Kind aus der Regattagruppe ein wettbewerbsfähiges Boot zur Verfügung. Vielen herzlichen Dank! .
Stilgerecht wurden anlässlich der Taufe der Meeresgott Neptun und der Schutzpatron Rasmus beschworen, damit sie dem neuen Opti und seinem Segler ruhiges Wasser und günstige Winde bringen sollen. Das Schiff wurde anschliessend auf den Namen „Sunne Wind“ getauft, mit einem Taufschluck begossen, und alle Kinder wünschten ihm stets gute Fahrt sowie immer eine Handbreit Wasser unter dem Schwert. Mit einem dreifachen „Hipp Hipp Hurra“ wurde der Opti von der Jugendgruppe in Besitz genommen und zu Wasser gelassen.
31.05.2010, Michael Segert
Unser erstes Wassertraining
Eyjafjalla hatte ein Einsehen, das Bazl gab den Luftraum wieder frei, und auch dem ersten Wassertraining der Optis im YCA am 21. April 2010 stand nichts mehr im Weg. Um 17.00 Uhr war von Vulkanasche keine Spur, dafür wehte ein leichter Wind aus westlichen Richtungen mit bis zu fünf Knoten, die Sonne schien und die Temperaturen bewegten sich um 15 Grad Celsius. Das waren ideale Trainingsbedingungen.
Weitere Bilder, picasa 
Zuerst wurde von unseren 21 jugendlichen Seglern der neue Slipp im umgebauten Schlosshafen begutachtet und es wurde miteinander darüber gefachsimpelt. Schnell stellte er sich als gut benutzbar heraus, und es ging hinaus aufs Wasser.
Der erste Wasser- und Windkontakt nach einer langen Winterpause ist für unsere Kinder und Jugendlichen immer etwas ganz Spezielles. Beim Segeln gibt es ja sooooviel zu bedenken: Wenden, Halsen, mal an der Pinne stossen, dann wieder ziehen, das Schwert mal unten und dann wieder oben, immer nach vorn schauen, und wie war das noch mit der Grossschot???
Der eine oder andere verdrückte (fast) heimlich eine kleine Träne: Der Opti „folgte“ anfangs einfach nicht! Nach Wenden fiel er bis auf einen Vorwindkurs ab, bei Halsen sauste der Baum mit beängstigendem Speed über den Kopf, sodass der Opti bedrohlich schwankte, und für das gleichzeitige Bedienen der Grossschot wären eigentlich zwei weitere Hände erforderlich gewesen! Letzte Saison ist das doch alles irgendwie gegangen. Nach ein paar wohlwollenden, unterstützenden Korrekturen stellte sich aber rasch wieder die alte Vertrautheit ein, und Marc bemerkte sehr zufrieden: „Jetzt folgt er wieder!“
Die Erfahreneren nutzten die leichte Brise bereits wieder zu ersten Surfversuchen. Konzentriertere und zufriedenere Gesichtsausdrücke kann man sich fast nicht vorstellen: Fliegen ist nicht schöner! Und für den Segeltrimm hilft es fast immer, mit den Augen bei den Cracks zu „stehlen“. Dann läuft der Opti plötzlich wieder.
Etwas weniger aufregend, aber sicher mit gleich hohem Puls, ging es bei unseren Anfängern zu und her. Zu zweit in einem Opti und noch ohne Segel ging es im Hafenbecken um die ersten Bojen. Paddel und Pinne wurden bereits sehr effizient eingesetzt, um die Konkurrenz in Schach zu halten. Als krönenden Abschluss gab es dann eine Schleppfahrt hinter dem Schlauchboot hinaus auf den See, wo sich die „Grossen“ tummelten.
Das alles machte Lust auf mehr. Unter solchen Trainingsbedingungen ist die Wasserzeit leider immer viel zu kurz. Wir kommen wieder!
14.04.2010, Michael Segert
Voller Einsatz am Opti-Reparaturtag
Samstag, 10. April 2010, 9.00 – 18.00 Uhr
Der Wettergott spielte mit, als wir uns am Samstag zur Reparatur unserer Optis trafen. Während ein Team zunächst alte, unbrauchbare Slipwagen zum Alteisen auf den Werkhof fuhr, machte sich ein anderes Team an das „Ausmisten“ der Materialien im Bootshaus. Die Riggs wurden auf Vollständigkeit geprüft, in die neuen, von Stephan Fels (VM Sails Vogel + Meier) gesponserten Segeltaschen verpackt und anschliessend im Riggwagen versort. Auch wurden Schwerter und Ruderblätter auf allfällige Defekte geprüft und nötigenfalls wieder instand gesetzt.

Weitere Bilder (picasaweb)
Dann ging es auf die Wiese zu unseren Optiständern - und ‘Purzel‘ „an den Kragen“ respektive an seine Beschläge. Nachdem der sehr, sehr alte Opti ausgeschlachtet war, wurde er zur Entsorgung bereitgestellt. ‘Luus‘ musste sich ebenfalls auf die letzte Reise in den Opti-Himmel machen, und bei ‘Poseidon‘ wurde das Ruderblatt revidiert. Damit jedem Opti zukünftig ein Slipwagen eindeutig zugeordnet werden kann, wurden diese mit der Segelnummer des jeweiligen Optis beschriftet. Dabei legten sich vor allem Sarah und Ralf Hinrichs, die (noch?) nicht Mitglieder unserer Jugendgruppe sind, mit viel Elan ins Zeug. Nach Behebung kleinerer Gelcoat-Schäden wurden die Optis dann auf den Ständern versorgt und die Slipwagen auf die jeweiligen Optis gelegt. Eine saubere Sache!
Viel Farbe wurde dann noch von Toni Stäheli ins Spiel gebracht. Wohl noch inspiriert von den Farbeindrücken der letzten Ostern, überzeugte er den Jumbo-Markt davon, bunte Spanngurte zur Fixierung der einzelnen Optis im Gestell zu sponsern. So werden die Optis zukünftig jedem Sturm standhalten können.
Ein vom YCA gesponsertes Mittagessen gab es natürlich auch. Allerdings war der Hafenkiosk auf so einen „Run“ noch nicht eingestellt. Lediglich zwei Bratwürste konnten unter den Helfern verteilt werden. Die anderen mussten mit Wienerlis Vorlieb nehmen. Immerhin konnten wir zum Dessert noch drei Nussgipfel unter sieben Personen verteilen... Wir freuen uns auf jeden Fall schon sehr darauf, wenn mit Peter die Grillsaison im YCA wieder losgeht. Da gibt es immer genug für alle!
Nach unserem Einsatz werden die 22 für die Saison 2010 angemeldeten Optisegler/innen am Mittwoch, dem 14. April, anlässlich ihres Putztages vollständige, bestens präparierte Riggs, Optis und Slipwagen vorfinden. Damit steht dann dem Saisonbeginn auf dem Wasser am 21. April nichts mehr im Weg.
Allen Reparateuren:
Ruth Casutt (obwohl geade erst dem Klabautermann entkommen), Häbi Hinrichs, Sarah und Ralf Hinrichs (obwohl nocht nicht Mitglieder der Jugendgruppe), Patrick Ruf, Michael Segert, Oliver Janisch, Martin Huser und Roger Zimmermann
sei im Namen des YCA und der Segeljugend herzlich gedankt!
20.01.2010, Roger Zimmermann
Hallo liebe Optiseglerinnen und Optisegler
Die Schiffe liegen noch sauber geputzt im Winterschlaf, wir SeglerInnen aber bereiten uns bereits auf die kommende Saison vor:
- Gleichgewichtstraining auf den Skis, dem Board oder den Kufen,
- Ausdauertraining bei Joggen, Langlaufen oder Schwimmen,
- Krafttraining beim Zimmerputzen oder Schneeschaufeln,
- Mentaltraining beim Träumen von Rollwenden und Regattahalsen,
- Regelkunde als Bettlektüre und anderes mehr.
Das Opti-Training findet auch in diesem Jahr wieder am Mittwoch von 17 – 19 Uhr (Wasserzeit) statt. Es startet in den Frühlingsferien (14. April) und dauert bis zu den Herbstferien.
Damit wir LeiterInnen das nötige Material bereitstellen und die Gruppen-/Trainer- und Schiffseinteilung vornehmen können, brauchen wir Deine schriftliche Anmeldung. Du findest das Formular auf der YCA-Website:
Anmeldung Opti-Training 
Bitte sende es bis zum 28. Februar 2010 an mich zurück. Vielen Dank!
Wenn Du oder Deine Eltern Fragen haben, meldet Ihr Euch bei mir.
Herzliche Grüsse
Roger Zimmermann, Bereichsleiter Opti
09.09.2009, Roger Zimmermann
Die erste «richtige» Regatta
Acht junge Seglerinnen und Segler aus dem YCA haben mit ihren Optis an der traditionellen Harder Regatta teilgenommen. Für die meisten war es der erste grosse Wettkampf. Auch wenn sich der Samstag in die Länge zog und am Sonntag schon zeitig wieder gestartet wurde, hatten alle den Plausch und zeigten - jede(r) für sich - eine tolle Leistung!
Bilder Internat. Harder Jugend Cup. Picasa 
«Mitmachen kommt vor dem Rang» und «Erfahrungen sammeln», das waren die Ziele, die sich die Kids gesetzt hatten. Zusammen mit 3 Optimisten aus dem SC Rietli und deren Trainer Andi Ruf waren wir die einzigen Vertreter aus der Schweiz und standen einer Übermacht von Österreichischen und einigen deutschen Segel-Cracks gegenüber. Aber davon liessen wir uns nicht beirren und konnten auf der Schlussrangliste sogar bis auf den 5. (Opti A) und 6. Rang (Opti B) vorstossen.
Besonders erwähnenswert ist, dass Luca mit Jahrgang 2002 zu den jüngsten gezählt hat und Salome erst in diesem Frühling überhaupt mit Segeln begonnen hat. Aber auch die anderen Juniorinnen und Junioren aus der Arboner Optigruppe harrten am Samstag von 13.30 Uhr bis 19.30 Uhr auf dem Wasser (!) aus und kämpften mit drehendem Leichtwind, Flauten und gegen Abend mit immer stärkeren Winden um Position und Rang. Nach drei Läufen standen am Sonntagmorgen nochmals zwei auf dem Programm, von Ausruhen konnte also keine Rede sein. Aber was hörte man dann auf der Heimfahrt? …«und wann gehen wir an die nächste Regatta?»
Was soll man dazu noch sagen!
08.09.2009, Rolf Reinhard
Bilder YCA Opticup 
25.08.2009, Roger Zimmermann
Spannender Wettkampf auch ohne Wind
Flaute am Mittwochstraining – kein Problem für unsere Optimisten! Die drei Gruppen wurden kurzerhand zusammengelegt und in vier altersgemischte Teams aufgeteilt. Nun galt es, 14 unterschiedliche Postenaufgaben zu lösen.
Drei davon wurden von den Leitern Ruth Casutt (Regatta-Signale), Patrick Ruf (Kurse und Manöver) und Michael Segert (Knoten) persönlich betreut, Roger Zimmermann war für die Ablauforganisation und Auswertung zuständig. Hier eine kleine Auswahl der Fragen:
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Wie lang und wie breit ist ein Opti? |
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Was bedeutet der Ausdruck „Mastfall“? |
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Welchen Pegelstand haben wir heute? |
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Wie lautet der Ausdruck, wenn das Leuchtfeuer am Bodensee 40 Drehungen pro Minuten anzeigt? |
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Wozu dient das Schwert? |
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Was mache ich, wenn ich das Boot wegen zu viel Wind nicht mehr im Griff habe? |
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Welche persönlichen Gegenstände gehören immer mit aufs Wasser? |
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Mach folgende Knoten: Palstek, Kreuzknoten, Mastwurf, Achter. |
Die 15 Jungen und Mädchen waren während 2 Stunden voll beschäftigt, nahmen Mass, lasen nach, studierten, diskutierten und rannten von Posten zu Posten. Als letzte Disziplin gab es eine Paddelstafette im Opti, bei der nochmals alle ziemlich zum Schwitzen kamen. Selbstverständlich konnte anschliessend noch ein kühlendes Bad im See genossen werden.
Bravo den engagierten jungen Seglerinnen und Seglern!