Verein
für Sport und Spass
07.09.2001
Mit
154 Aktiven, 43 Junioren und Schülern zählt der 1966 gegründete Yachtclub Arbon
zu den grösseren Vereinen im idyllischen Städtchen am Bodensee. Zur Verfügung
stehen den Klubseglern 13 eigene Optis, zwei eigene Europe, ein eigener 420er,
eine eigene Yacht (Dias), zwei eigene motorisierte Schlauchboote sowie der
«Seebueb» als eigenes Arbeitsboot.
Nach den wichtigsten Vereinszielen gefragt,
braucht YCA-Präsident Theo Naef nicht lange zu überlegen: «Wir legen grossen
Wert auf die seglerische Ausbildung sowie auf die Organisation und Durchführung
von Regatten.» - Dass der YCA im Jahr 2004 die attraktive X-99-WM in der Schweiz
übernehmen soll, ist zwar ein Wunschgedanke von
X-99-Klassenvereinigungspräsident Rolf Zwicky, jedoch vorerst lediglich ein
Gerücht...
Clubhaus als wichtige Drehscheibe
Die Segelfreunde
schrieben das Jahr 1966, als der Yachtclub Arbon gegründet wurde. Bereits damals
genossen die Mitglieder im heutigen Klubhaus Gastrecht, und es dauerte rund 30
Jahre, bis der YCA stolzer Liegenschaftenbesitzer wurde. Dieses vereinseigene
Klubhaus ist laut Präsident Theo Naef auch heute noch eine wichtige Drehscheibe
im organisierten Seglerleben.
Aktives Vereinsleben
Der YCA ist ein
Verein, bei dem Spass und Sport ideal verknüpft sind. Fahrtensegler können sich
an jährlich drei bis fünf Ausfahrten rund um den Bodensee beteiligen und so den
Kontakt unter Gleichgesinnten pflegen. Jährlich zwei bis vier Regatten fördern
aber auch den Wettkampfgeist. Ebenso beliebt wie bekannt ist die
Mondscheinwoche, bei der in diesem Jahr optimale Bedingungen herrschten. Alle
zwei Jahre hält der YCA Ausblick nach einer Meisterschaft (wie die X-99 Swiss
Open in diesem Jahr). Für Klassen, die im YCA vertreten sind - 420er, Europe,
Optimisten - werden immer wieder Jugendregatten ausgeschrieben. Sportliches
Aushängeschild ist derzeit Patrick Ruf in der Moth-Klasse; seines Zeichens
Europameister und zweifacher Vize-Europameister. Ein grosses Versprechen für die
Zukunft ist auch Alain Robbichon, der die EM-Selektion in der Opti-Klasse
geschafft hat.
Hervorragende Jugendarbeit
Bekannt ist der Yachtclub
Arbon vor allem auch für seine mehrfach ausgezeichnete Nachwuchbewegung. Vom
Frühjahr bis zum Herbst stehen für die Jugend wöchentlich zwei Trainings an,
wobei jeweils am Mittwoch rund 20 Kids mit den «Optimisten» erste
Segelerfahrungen sammeln. Die älteren Junioren trainieren mit den teilweise
clubeigenen Schiffen wie Europe, 420er oder Dias. Präsident Theo Naef ergänzt:
«Dazu kommen Anlässe wie Sommerlager für Anfänger oder Schnupperwochenenden für
interessierte Neulinge.»
eme
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